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„JurisDictation” Datum: 03.07.2013
AA: Herr Dr. Schirnhofer, Sie sind gleichermaßen Pionier und Marktführer in Sachen Spracherkennungssoftware für Rechtsanwälte. Wie kamen Sie ursprünglich auf die Idee? War es Ihnen zu langweilig, Fehler zu korrigieren?

Dr. Schirnhofer:
Es hat sich im Grunde aus wirtschaftlichen Überlegungen entwickelt. Ich bin irgendwann draufgekommen, dass meine Sekretärin mehr verdient als ich, wobei ich sie hauptsächlich als Schreibkraft und weniger als Sekretärin eingesetzt hatte. So bin ich 1998 zur Spracherkennung gekommen. Übrigens macht die menschliche Schreibkraft genauso Fehler wie die Spracherkennung. Damals, am Anfang der Entwicklung, war es ein Stiefmütterchendasein, was schon an der Begrenzung der Rechner lag.
AA: Wie haben Sie die Software so hingekriegt, dass sie quasi rechtlich mit Ihnen mitdenkt?

Dr. Schirnhofer:
Es begann damit, dass ich für mich einen Wortschatz entwickelt habe, der mir half, am Abend möglichst wenig ausbessern zu müssen. Bald hat es auch Kollegen interessiert, was ich da mache, und wir haben einen Kontext gebaut. Damals gab es noch nicht die Internetverbindungen, wie wir sie heute kennen, es gab auch noch kein RIS. Wichtig war mir, dass nicht nur die Sprache der Lehrbücher in die Software aufgenommen wurde, sondern die Sprache der Juristen, wie sie wirklich ist. Später habe ich dann das RIS gekauft und bald bestand ein Textkorpus von 10 Gigabite.
Im Unterschied zu meiner Software „JurisDictation“ kann die normale Dragon-Software nur allgemeines Deutsch wie „ich komme heute später zum Frühstück“ oder „er ist zu schnell gefahren“, aber wenn es ins Detail geht, setzt sie aus.
Ich habe die Basisspracherkennung um die wesentlichen Begriffe der juristischen Sprache ergänzt und vor allem anwenderfreundlich gestaltet. Mein Motto lautet: „Am Freitag installiert, am Montag wird damit diktiert!“

AA: Wir schauen gerade auf Ihren Computerbildschirm mit den Daten der JurisDictation-Verwender in Österreich. Eine beachtliche Liste! Wie viele User haben Sie bereits?

Dr. Schirnhofer:
Derzeit sind wir bei einem Stand von etwa 2.000 Usern in Österreich. Diese setzen sich zum Großteil aus Rechtsanwaltskanzleien zusammen, aber auch öffentliche Institutionen wie Bezirkshauptmannschaften, Krankenkassen, Landesregierungen, Versicherungsberatungen und Hausverwaltungen nutzen die Software bereits.

AA: Schwerpunkt ist aber nach wie vor der anwaltliche Sprachschatz?

Dr. Schirnhofer:
Sprachschatz ist treffend, doch noch besser wäre „Sprachmodul“. Ich bringe ein Modul hinein, mit dem der Anwalt oder jeder, der in irgendeiner Form mit Recht zu tun hat, sofort diktieren kann. Das ist sehr umfassend zu verstehen, denn „JurisDictation“ bildet praktisch auch jene Welt ab, in der der Klient zuhause ist, d.h. auch die wesentlichen Begriffe aus dem Gespräch zwischen Anwalt und Klient sind in der Software vorhanden. Bei der Entwicklung im Laufe der Jahre habe ich bemerkt, dass das Lateinische immer mehr im Rückzug ist und die Anglizismen auf dem Vormarsch sind. „Due Diligence“ oder „outsourcing“ als Beispiele. Das juristische Sprachmodul bietet beides, die traditionellen lateinischen Ausdrücke ebenso wie die modernen Anglizismen.

AA: Zur praktischen Anwendung. Auf welchen Geräten laufen Ihre Programme?

Dr. Schirnhofer:
Benötigt wird einmal ein PC, ein Laptop oder ein Tablet. Im Vordergrund steht die Leistung. Die Spracherkennung hat drei Säulen: das Herz ist das Programm, das Ohr ist das Mikrofon und das Gehirn, das ist der Kontext, das Sprachmodul. Ein Gerät, das ich uneingeschränkt empfehlen kann, ist das SpeechMike Premium von Philips, das sehr gut in der Hand liegt und die führende Spracherkennungstechnologie für Aufnahmen in Studioqualität unterstützt.
Die neueste Entwicklung ist das mobile Diktiergerät Philips Pocket Memo 8000, das sich durch einen verschleißfreien Schiebeschalter und ein robustes, ergonomisches Design auszeichnet. Wer ein analoges Diktiergerät gewohnt ist, muss sich nicht umgewöhnen.

AA: Gibt es Grenzen für die Funktion der Spracherkennung?

Dr. Schirnhofer:
Ja. Erlauben Sie mir eine wesentliche grundsätzliche Bemerkung: Statt „Spracherkennung“ muss es richtiger „Diktaterkennung“ heißen. Wenn Sie nicht deutlich in das Gerät hineinsprechen wird es Ihre Worte genauso wenig erkennen wie eine Sekretärin, die den Text abschreiben sollte. Ich halte mich an die Regel: wenn ich einen Kollegen am Telefon problemlos verstehe, sage ich ihm, dass es diese Software gibt, wenn ich nachdenken muss, was er gesagt hat, verschweige ich ihm den Hinweis.

Dr. Schirnhofer nimmt das „Philips Pocket Memo 8000”und spricht einen Text ins Mikrofon. Kaum ist ein Wort verklungen, steht es bereits auf dem Bildschirm des Computers.

AA: Früher hat man diktiert und den Text von irgendjemandem abschreiben lassen. Jetzt diktiert man in „Echtzeit”?

Dr. Schirnhofer:
Genau. Die Geschwindigkeit hängt nur noch von der PC-Geschwindigkeit ab. Das Philips Pocket Memo 8000, mit dem ich hier arbeite, eignet sich zur direkten Eingabe genauso wie zum Diktat unterwegs.
Die Spracherkennung basiert online und offline auf dem gleichen Prinzip, der Unterschied besteht nur in der Eingabe.
Wenn ich jetzt direkt hineindiktiere ist das sehr praktisch. Fehler, die ich mache, sehe ich sofort und kann ich unmittelbar korrigieren. In der direkten Spracherkennung liegt die Zukunft des Systems.

AA: Der wesentliche Punkt ist offensichtlich, dass man dem Anwender viel Zeit spart?

Dr. Schirnhofer:
Ich bin einigermaßen erstaunt, wenn ich auf eine E-Mail drei Tage später eine Antwort bekomme. Da sehe ich, das wurde hineindiktiert, abgetippt und dann an mich zurückgeschickt. Meine Spracherkennung eignet sich hervorragend, solche Wege deutlich abzukürzen.
Auch für den täglichen Kanzleibetrieb bringt diese eins-zu-eins-Eingabe deutliche Vorteile. Ich sitze mit meinem Klienten beieinander, gebe die wesentlichen Punkte unseres Gesprächs per Diktat im Computer ein und lasse ihn, bevor er weggeht, das Besprochene unterschreiben. Damit geht nichts verloren, weder durch eventuelle Erinnerungslücken oder späteres Abschreiben und Korrigieren.
Man vermeidet damit ganz einfach lästige Diskussionen. Außerdem pflege ich zu sagen: Wer eine Sekretärin als Schreibkraft einsetzt, der missbraucht sie. Sie kann in der Zeit, in der sie Texte abtippt, wesentlich Wertvolleres für die Kanzlei leisten!

AA: Wie bekommt man Ihre Spracherkennung „JurisDictation”?

Dr. Schirnhofer:
Auf mehreren Wegen ist das möglich. Ich vertreibe sie natürlich selbst, aber auch über einige Vertriebspartner. So zum Beispiel Firma BICOM und die Firma EDV 2000 (WinCaus.net). Auch die Firma AdvoKat informiert gerne über die verschiedenen Möglichkeiten und das optimale Zusammenspiel mit meiner Spracherkennungslösung für Juristen. Es ist vielleicht interessant hier anzumerken, dass Vorarlberg und Tirol besonders starke Abnehmerländer sind. Wenn dort jemand ein klares Hochdeutsch spricht, wird es von der Software besser erkannt als in Gegenden, wo man es mit der Aussprache nicht so ganz ernst nimmt.




Philips Pocket Memo DPM8000 Serie
• 3D-Mikrofontechnik für erstklassige Audioqualität
• Robustes Edelstahl-Gehäuse für höhere Langlebigkeit und perfekte Ergonomie für das Arbeiten über längere Zeiträume durch leichtes und asymmetrisches Design
• Kopplung mit der SpeechExec Software für effizientes Datenmanagement


Philips SpeechMike Premium
• Freischwebendes, entkoppeltes Präzisionsmikrofon in Studio-Qualität mit eingebautem, geräuschreduzierendem Pop-Filter
• Integrierter Bewegungssensor: Steuerung durch Handbewegung. Das Gerät erkennt, wenn es abgelegt wird, stellt das Mikrofon stumm. Sobald es wieder aufgenommen wird, wird das Mikrofon wieder aktiviert.
• Barcode-Scan aus bis zu 60 cm Entfernung möglich

www.philips.com/dictation

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